Gästezimmer einrichten – wie gestaltet man ein Zimmer, in dem sich Gäste wohlfühlen?
- Daniel Pawlik
Gästezimmer einrichten heißt vor allem, an Schlafkomfort, Ordnung und kleine Gesten zu denken – denn wer bei Ihnen übernachtet, soll sich vom ersten Moment an willkommen fühlen. Ein bequemes Bett, etwas Platz für Koffer und Kleidung, gutes Licht und ein ruhiges Farbkonzept machen aus einem einfachen Raum einen Ort, an dem Gäste gut schlafen und gern wiederkommen.
Oft muss das Zimmer aber mehr können: Es ist gleichzeitig Arbeitszimmer, Abstellraum oder Bügelecke und wird nur wenige Wochen im Jahr von Besuch genutzt. Bei Pillovely wissen wir, wie wichtig Möbel sind, die sich an solche Situationen anpassen. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Möbel einen Raum gemütlich machen, wie Sie wenig Platz mit Schlafsofa oder Klappbett nutzen, wie Schlafen, Homeoffice und Stauraum zusammenpassen und welche Details für Hotelgefühl sorgen.
Im Mittelpunkt steht das Gästebett. Es sollte mindestens 140 cm breit sein, wenn regelmäßig Paare übernachten. Für einzelne Gäste reichen 90 bis 120 cm. Wichtiger als die Breite ist aber die Matratze: Eine alte, durchgelegene Matratze aus dem Keller verdirbt jede Nacht. Eine mittelfeste Matratze ist ein guter Kompromiss, weil sie für die meisten Schläfer passt. Wer Rückenbeschwerden hat, sollte sich bei der Wahl des Härtegrads ärztlich oder physiotherapeutisch beraten lassen. Passende Modelle finden Sie in der Kategorie Matratzen.
Ein Bett mit Bettkasten ist im Gästezimmer besonders praktisch, denn darin finden Bettwäsche, Decken und Kissen für den nächsten Besuch Platz. Ein gutes Beispiel ist das Polsterbett FJORD in 140x200 oder 160x200. Es hat einen Rahmen aus Eichenholz mit Bookmatch-Effekt, ein gepolstertes Kopfteil, einen Lattenrost mit 48 Federleisten und einen geräumigen Bettkasten. Weitere Modelle finden Sie in der Kategorie Polsterbetten mit Bettkasten.
Zum Bett gehört ein Nachttisch, auf dem Brille, Handy und ein Glas Wasser Platz haben. In kleineren Räumen sind runde, leichte Modelle ideal. Ein gutes Beispiel ist der runde Nachttisch Ronda mit Ø40 × 51 cm, einer Schublade und einem Stahlgestell, erhältlich in Weiß oder Schwarz.
Damit Gäste nicht aus dem Koffer leben müssen, brauchen sie etwas Stauraum: ein paar freie Bügel im Schrank, eine leere Schublade oder zumindest eine Kofferablage. Bei den Gästezimmer-Möbeln gilt: lieber wenige, gut gewählte Stücke als ein Sammelsurium ausrangierter Möbel. Ein Spiegel, ein Stuhl für Kleidung und ein weicher Teppich runden den Raum ab.
Für die Atmosphäre sorgen Farben und Textilien. Helle, warme Töne wie Creme, Sand oder Salbeigrün wirken ruhig und einladend. Vorhänge, die das Zimmer gut abdunkeln, sind besonders wichtig, denn Gäste schlafen in fremder Umgebung oft leichter, wenn es wirklich dunkel ist.
Gästezimmer Ideen für mehr Gemütlichkeit müssen nicht aufwendig sein: ein Plaid am Fußende, ein Bild über dem Kopfteil, eine Pflanze am Fenster und ein paar Kissen in abgestimmten Farben. Wer sein Gästezimmer gestalten möchte, ohne viel auszugeben, beginnt mit Textilien und Licht. Sie verändern die Wirkung eines Raumes am stärksten und lassen sich später leicht austauschen.

Wer ein kleines Gästezimmer einrichten möchte, sollte zuerst überlegen, wie oft Besuch kommt. Übernachten Gäste nur einige Male im Jahr, muss das Bett nicht dauerhaft den halben Raum belegen. Dann sind ein Schlafsofa oder ein Klappbett die beste Lösung.
Ein Gästezimmer mit Schlafsofa funktioniert tagsüber als Leseecke oder Fernsehzimmer und wird abends mit wenigen Handgriffen zum Schlafzimmer. Achten Sie auf eine Liegefläche von mindestens 140 × 200 cm, einen einfachen Klappmechanismus und einen Bettkasten für das Bettzeug. Ein gutes Beispiel ist das Schlafsofa Tola: Der DL-Automatikmechanismus verwandelt den 2-Sitzer in ein Bett mit 140 × 200 cm Liegefläche, Bonell-Federn und Polyurethanschaum sorgen für Komfort, und im Bettkasten lassen sich Decken und Kissen verstauen. Weitere Modelle finden Sie in der Kategorie Sofas & Schlafsofas.
Ein Klappbett, auch Schrankbett genannt, verschwindet tagsüber vollständig in einem Schrank an der Wand. Es eignet sich besonders für sehr kleine Räume, in denen jeder Quadratmeter zählt. Wichtig ist eine fachgerechte Montage an einer tragfähigen Wand und ein Mechanismus, der sich leicht und sicher bedienen lässt.
Auch die übrigen Möbel sollten wenig Fläche beanspruchen. Möbel auf Füßen wirken leichter, weil der Boden darunter sichtbar bleibt. Wandregale ersetzen einen zweiten Schrank, und ein Hocker kann zugleich Nachttisch und Kofferablage sein. Helle Wände und ein großer Spiegel lassen den Raum optisch größer wirken.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Tagesbett oder Ausziehbett. Tagsüber ist es ein schmales Sofa, bei Bedarf wird daraus ein Gästebett für eine oder zwei Personen. Prüfen Sie vor dem Kauf, wie viel Platz das ausgezogene Gästebett tatsächlich braucht, und lassen Sie daneben mindestens 60 cm frei, damit Gäste bequem aufstehen können.
In vielen Wohnungen steht das Gästezimmer die meiste Zeit leer. Ein multifunktionales Gästezimmer nutzt diesen Platz besser: tagsüber als Arbeitszimmer, am Wochenende als Schlafplatz für Besuch. Entscheidend ist eine klare Aufteilung in Zonen, damit sich beide Funktionen nicht stören. Ein Gästezimmer mit Schlafsofa ist hier oft praktischer als ein festes Bett, weil tagsüber mehr Bewegungsfläche bleibt.
Den Schreibtisch stellen Sie am besten ans Fenster, damit Sie bei Tageslicht arbeiten. Das Schlafsofa oder Bett steht an der gegenüberliegenden Wand, ein Teppich oder ein Regal kann die Zonen optisch trennen. Ein gutes Beispiel ist der Schreibtisch Astel mit 120 × 60 cm Arbeitsfläche, zwei Schubladen und einem schlanken Kufengestell aus Stahl. Er bietet genug Platz für Laptop und Notizen, wirkt aber nicht wuchtig.
Stauraum ist im Multifunktionsraum besonders wichtig, denn Arbeitsunterlagen sollten verschwinden, wenn Besuch kommt. Geschlossene Schränke, Boxen und Schubladen halten Ordnung. Ein zweitüriger Kleiderschrank wie das Modell Armelia mit 97 × 194 cm nimmt Ordner, Bettwäsche und Gästekleidung auf, ohne den Raum zu dominieren.
Planen Sie außerdem Steckdosen auf beiden Seiten des Zimmers ein und räumen Sie vor dem Besuch eine Schublade oder ein Schrankfach komplett frei. So fühlen sich Gäste nicht wie Eindringlinge in Ihrem Büro, sondern wie willkommene Besucher. Ein multifunktionales Gästezimmer zeichnet sich dadurch aus, dass es sich in wenigen Minuten vom Arbeitszimmer in einen gemütlichen Schlafbereich verwandeln lässt.
Auch das Licht sollte beide Funktionen unterstützen. Für den Schreibtisch brauchen Sie eine helle, blendfreie Arbeitsleuchte, für den Abend eher warmes, gedämpftes Licht. Mit einem Dimmer oder mehreren Lichtquellen lässt sich der Raum schnell vom Büro in ein gemütliches Gästezimmer verwandeln.
Hotelgefühl entsteht durch Details, die zeigen, dass Sie an Ihre Gäste gedacht haben. Frisch bezogene Bettwäsche, zwei Kissen pro Person und eine zusätzliche Decke gehören zur Grundausstattung. Ein Stapel Handtücher auf dem Gästebett ist eine schöne Geste und erspart Gästen die Suche. Auch bei den Gästezimmer-Möbeln zählen Details: ein freier Haken an der Tür, ein paar Bügel und eine Ablage für den Koffer.
Wichtig ist auch das Licht am Bett. Gäste möchten abends lesen, ohne aufstehen zu müssen. Ein gutes Beispiel ist die Tischlampe Elora aus natürlichem Onyx, die ein sanftes, warmes Licht verbreitet. Da jedes Exemplar aus einem eigenen Stück Stein entsteht, wird sie zu einem besonderen Akzent im Raum.
Kleine Extras machen den Unterschied: eine Karaffe mit Wasser und Gläsern, das WLAN-Passwort auf einer Karte, ein Ladekabel, ein paar Bücher oder Zeitschriften und eine Pflanze. Ein kleiner Korb mit Zahnbürste, Duschgel und Ohrstöpseln hilft, wenn etwas vergessen wurde.
Zum Schluss ein einfacher Test: Schlafen Sie selbst eine Nacht im Gästezimmer. So merken Sie sofort, ob die Matratze bequem ist, ob es zu hell oder zu laut ist und ob am Bett eine Steckdose fehlt. Gästezimmer-Ideen müssen nicht teuer sein. Entscheidend ist, den Raum aus der Perspektive der Gäste zu gestalten. Wie Sie ein Schlafzimmer insgesamt erholsam gestalten, lesen Sie in unserem Ratgeber Schlafzimmer einrichten.

Ein Gästezimmer einrichten heißt also: ein bequemes Gästebett mit guter Matratze, etwas Stauraum für Gäste, ruhige Farben und Licht, das sich anpassen lässt. In kleinen Räumen helfen Schlafsofa oder Klappbett, im Multifunktionsraum eine klare Trennung von Schlaf- und Arbeitsbereich. Kleine Gesten wie frische Handtücher, Wasser und eine Leselampe sorgen für Hotelgefühl. So entsteht ein Raum, in dem sich Ihr Besuch wie zu Hause fühlt.
FAQ - Häufig gestellte Fragen:
Was braucht man, um ein Gästezimmer einzurichten?
Die Basis sind ein bequemes Bett oder Schlafsofa mit guter Matratze, ein Nachttisch mit Lampe, etwas Stauraum für Kleidung und Vorhänge, die gut abdunkeln. Ein Spiegel und eine Kofferablage machen den Aufenthalt angenehmer.
Wie groß sollte ein Gästebett sein?
Für Paare sollte das Bett mindestens 140 × 200 cm groß sein, besser 160 × 200 cm. Für einzelne Gäste reichen 90 bis 120 cm Breite.
Welche Matratze eignet sich fürs Gästezimmer?
Eine mittelfeste Matratze ist ein guter Kompromiss, weil sie den meisten Schläfern passt. Wichtig ist, dass sie nicht durchgelegen ist und regelmäßig gelüftet wird.
Wie kann man ein kleines Gästezimmer gestalten?
Setzen Sie auf ein Schlafsofa oder Klappbett, Möbel auf Füßen, Wandregale und helle Farben. Ein großer Spiegel lässt den Raum zusätzlich größer wirken.
Ist ein Gästezimmer mit Schlafsofa eine gute Lösung?
Ja, besonders wenn der Raum auch anders genutzt wird. Tagsüber dient das Sofa als Sitzplatz, nachts als Bett. Achten Sie auf eine Liegefläche von mindestens 140 × 200 cm und einen einfachen Mechanismus.
Was ist besser: Schlafsofa oder Klappbett?
Ein Schlafsofa bietet tagsüber einen Sitzplatz, ein Klappbett verschwindet komplett in der Wand und spart mehr Fläche. In sehr kleinen Räumen ist das Klappbett oft die bessere Wahl.
Wie richtet man ein multifunktionales Gästezimmer ein?
Teilen Sie den Raum in eine Arbeits- und eine Schlafzone, zum Beispiel mit Teppich oder Regal. Geschlossener Stauraum sorgt dafür, dass Arbeitsunterlagen verschwinden, wenn Besuch kommt.
Welche Gästezimmer-Möbel sind unverzichtbar?
Unverzichtbar sind Bett oder Schlafsofa, ein Nachttisch, eine Lichtquelle am Bett und etwas Stauraum. Ein Stuhl, ein Spiegel und eine Kofferablage ergänzen die Grundausstattung.
Welche Farben passen ins Gästezimmer?
Helle, warme Töne wie Creme, Sand, Beige oder Salbeigrün wirken ruhig und einladend. Gästezimmer-Ideen für farbliche Akzente sind Kissen, Plaids oder ein Teppich in einer kräftigeren Farbe.
Wie schafft man Hotelgefühl im Gästezimmer?
Frische Bettwäsche, Handtücher auf dem Bett, eine Karaffe Wasser, das WLAN-Passwort und eine Leselampe machen den Unterschied. Kleine Extras wie Ohrstöpsel oder ein Ladekabel zeigen, dass Sie an Ihre Gäste gedacht haben.
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